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  Ich werde oft gefragt, ob ich streng bin. Ich finde, das ist eine Frage der Definition. Strenge und Härte empfindet jeder anders. Ich bin dann streng, wenn ich das Gefühl habe, dass es auch angebracht ist, oder wenn es im Vorgespräch abgesprochen wurde. Oft habe ich es schon erlebt, dass jemand meinte, er brauche eine ganz strenge Hand und er könne einiges vertragen, z.B. mit der Peitsche, Klammern oder Gewichten etc. Beim ersten Schlag wurde dann schon laut gejammert oder geschrieen. Tja, was ist da streng? Ich versuche dann natürlich meine Taktik in der Session zu ändern und fahre auch ein softeres Programm. Dabei unterscheide ich, wann und bei wem ich das tue. Manchmal gibt es auch keine Gnade. Aber nur dann, wenn auch der Schmerz als Lust empfunden wird und ich das Gefühl habe, dass es letztlich doch so gewollt ist, sich mir in dieser Form zu unterwerfen.
Das Spiel der Grenzen hat natürlich seinen Reiz. Die Kunst dabei ist es, die Session für jeden individuell zu gestalten. Wichtig ist, dass Du Dich fallen lassen kannst, Du musst dich absolut auf Deine Rolle konzentrieren, alles andere muss in diesem Moment unwichtig sein. Du hörst nur noch meine Stimme, der Du Dich unterwerfen wirst. Du musst bereit sein, Dich mir hinzugeben und mir absolut zu vertrauen.

Ich glaube, Anfänger haben oft Angst davor, überfordert zu werden. Ihr braucht keine Angst vor mir zu haben, auch nicht davor, etwas zu erleben, was Ihr nicht wollt. Darum betone ich immer wieder, dass ein Vorgespräch sehr wichtig ist und dass ich meine Sessions von soft bist hart auf jeden meiner Gäste individuell ausrichte.
Bizarre Erotik ist nicht immer mit Schmerz verbunden. Die meisten meiner Gummierziehungen z.B. sind einfach bizarr erotisch und haben etwas mit Hilflosigkeit, ausgeliefert sein, geil verpackt zu sein und verschnürt zu werden in einer eigenen Gummiwelt zu tun. Sich total auszuliefern ist nicht immer mit Schmerzgeilheit verbunden.
Der Fußfetischist möchte meine rot lackierten Fußnägel küssen, meine Nylons berühren und meinen Absatz lecken. Aber er möchte meist keinen Schmerz.

Schmerz, Lust und Leidenschaft, all dieses versuche ich miteinander zu vereinbaren. Verbales Herumgeplärre ist nur selten meine Art, es sei denn es passt zum Spiel. Ansonsten liebe ich mehr ein heißes Flüstern wenn ich Dir erzähle, was ich mit Dir vor habe, so dass es Dir kalt und heiß den Rücken herunterläuft.
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